Aktuelles

Tag des Unternehmergeistes am 22. September 2017, 12:00-18:00 Uhr

Die Bewerbungsfrist zum Wettbewerb für Gründer/innen und Unternehmen im Kreis Groß-Gerau ist am 19. Juni  abgelaufen. Es gab eine erfreuliche Resonanz auf den gemeinsam mit der Kreissparkasse ausgelobten existenZündungs-Preis 2017: 51 Bewerbungen gingen ein. 

Die Bewerbungen kamen aus dem gesamten Kreisgebiet und spiegeln die Branchenvielfalt wider: Dienstleistung, Beratung, Handel (Einzel- und Großhandel),  Vertrieb, Gastronomie, Handwerk, Landwirtschaft,  Freiberufler/innen (Architekten, Ingenieure, Künstler, Designer…), Verlagswesen und Gesundheitswesen sind vertreten. Es gibt Bewerbungen aus den Bereichen Selbstständigkeit im Vollerwerb, Nebenerwerb und Betriebsübernahme.

Die Fachjury hat sich ihre Entscheidung angesichts der vielen interessanten Vorschläge nicht leicht gemacht. In der Jury saßen Fachexpertinnen und -experten aus folgenden  Institutionen: für die Wettbewerbs-Initiatoren Margit Kühner vom Fachbereich Wirtschaft und Energie des Kreises Groß-Gerau sowie Johannes Brömmel von der Kreissparkasse; für die Kooperationspartner Gabriele Fladung vom Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum (TIGZ), Marion Köhler vom Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main - Wirtschaftsförderung und Gründerservice, Clemens Schäfer von der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, Dr. Iris Allmendinger von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Armin Domesle von RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft) Hessen. 

Die Preisverleihung ist am Freitag, 22. September 2017, im Groß-Gerauer Landratsamt. Sie ist eingebettet in die Geburtstagsveranstaltung für „20 Jahre Initiative existenZündung“. Von 12 bis 18 Uhr heißt es Informieren, Beraten, Netzwerken.  Vor der Preisverleihung spricht als prominenter Gastredner Edgar Itt. Das olympische Feuer, das schon bei seinem Olympiamedaillengewinn mit der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel brannte, spürt man auch heute in seinen Reden. Bei seinem lebendigen Vortrag „Visionen + Werte leben – gemeinsame Ziele erreichen“ merkt man ganz schnell: Olympia steckt in jedem. Die Gäste - Gründer/innen, (Jung-) Unternehmer/innen und Freiberufler/innen - können sich an diesem Tag inspirieren lassen.  

Wer Interesse an der Veranstaltung hat, kann sich gern schon heute bei Margit Kühner, Fachbereich Wirtschaft und Energie, unter 06152 989-418 oder m.kuehner@kreisgg.de anmelden.

Steuer-know-how: Wichtige Neuregelungen für 2017

Steuer-Know-how: wichtige Neuregelungen für 2017

Der Bundesrat hat am 17.6.2016 dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (StModernG) zugestimmt. Damit ist der Weg frei, dass das Gesetz am 1.1.2017 in Kraft treten kann bzw. rückwirkend zum 1. Januar 2017 greifen wird. Mit dem StModernG soll das interne Rechnungswesen für Start-ups und die Finanzverwaltung erleichtert werden. Das ist gut, doch mit den vielen Neuerungen müssen Gründer einige Änderungen in ihrer diesjährigen Buchhaltung beachten. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen gibt’s hier.

1. Neue Lohnsteuertabelle für Mitarbeiter

Alle Jung-Unternehmer, die Angestellte beschäftigen, aufgepasst: Ab 2017 muss bei der Lohnbuchhaltung die neue Lohnsteuertabelle berücksichtigt werden. Zudem wurde die Grenze für die vierteljährliche Abgabe von Lohnsteuer-Anmeldungen von 4.000 Euro auf 5.000 Euro angehoben. Für Unternehmen bedeutet das: Anmeldungen zur Lohnsteuer müssen zukünftig erst ab 5.000 Euro monatlich abgegeben werden.

2. Von der Vorlagepflicht zur Vorhaltepflicht

All diejenigen, die in ihrer Zettelwirtschaft untergehen, können ab diesem Jahr aufatmen: Mit der Steuererklärung für das Jahr 2017 müssen weniger Belege eingereicht werden. Das StModernG macht aus der einstigen Belegvorlagepflicht jetzt eine Belegvorhaltepflicht. Belege müssen dann nicht mehr gemeinsam mit der entsprechenden Erklärung abgegeben werden, sondern erst nach Aufforderung durch die Finanzverwaltung nachgereicht werden.

3. Geringer Aufwand bei den Kleinbetragsrechnungen

Die Kleinbetragsrechnung ist die entschlackte Version der normalen Rechnung. Das Umsatzsteuerrecht fordert für alle Belege, deren Gesamtbetrag nun bei 200 Euro brutto liegt, geringere Angaben. Der Gedanke ist tatsächlich dem Bürokratieabbau angedacht: Weniger Angaben, weniger Aufwand. Seit Januar 2017 wurde die ehemalige Höchstgrenze nun von 150 auf 200 Euro erhöht. Wichtig: Die Anhebung soll zum 1.1.2017 in Kraft treten. Das Gesetzgebungsverfahren läuft noch und wird wohl erst im Februar 2017 abgeschlossen. Die Erhöhung der Betragsgrenze wird aber voraussichtlich rückwirkend zum 1.1.2017 in Kraft treten.

4. Neue Pflichten für IT-gestützte Buchhaltung

Seit dem ersten Januar dieses Jahres müssen alle elektronischen Aufzeichnungssysteme für Geschäftsvorgänge den Anforderungen dem GoBD1 (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) gerecht werden. Darunter fallen, um nur einige zu nennen, die Lohnbuchhaltungs- und Finanzführungssysteme, elektronische Kassenanlagen, die Zeiterfassung und vieles weitere. Für Start-ups bedeutet das: Aus allen steuerrelevanten Unterlagen muss hervorgehen, dass die Daten korrekt gespeichert und aufbewahrt werden. Zudem muss das verwendete Programm für die Erfassung der Dateien beschrieben und dem Finanzamt gegenüber erklärt werden.

ExistenZündung, Talk auf dem Hessentag in Rüsselsheim

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