Aktuelles

Tag des Unternehmergeistes am 22. September 2017, 12:00-18:00 Uhr

Plakat

"Gründungsoffensive Gastgewerbe" DEHOGA Hessen e.V.

heute möchten wir Sie über Neues von der „Gründungsoffensive Gastgewerbe “ des DEHOGA Hessen e.V. informieren, einem Angebotsspektrum für Existenzgründungen im Gastgewerbe in Hessen.

Auch im zweiten Halbjahr 2017 stehen Existenzgründern im Gastgewerbe unsere Gründungsangebote mit modularem Konzept zur Verfügung:

·         Gründungs-Sprechstunde (Geschäftsstellen)

·         Gründungsorientierungstag

·         Fördermittelberatung (Bürgschaftsbank Hessen, WIBank) 

Die Gründungs-Sprechstunde ist das Orientierungsgespräch rund um die Existenzgründung, der Gründungs-Orientierungstag ein Workshop für den Einstieg als Unternehmer in welchem den Teilnehmern Tipps, Anregungen, Arbeitshilfen, Checklisten und Vorlagen zur Erstellung eines Businessplans gegeben werden. Die Fördermittelberatung zeigt auf welche Fördermittel zum Vorhaben passen und wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank, sowie die Bürgschaftsbank Hessen unterstützen können.  

Die nächsten Gründungsorientierungstage, jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr, sind wie folgt terminiert:

 19.09.2017    Büttelborn, Hotel Monika, Im Mehlsee 1-5, 64572 Büttelborn       

 14.11.2017    Kassel, Eppo’s Clubhaus, Damaschkestr. 35, 34121 Kassel

 29.11.2017    Frankfurt am Main, Ort wird noch bekannt gegeben

Die Gründungsorientierungstage sind ein kostenloses Angebot für Existenzgründer/innen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Information an Interessierte weitergeben und wir in diesem Zusammenhang unsere Zusammenarbeit im Interesse der Betriebe weiter ausbauen können.

Informationen erhält man unter Existenzgründungsberatung auf unserer Homepage www.dehoga-hessen.de  

Anmeldungen mit Angabe der vollständigen Kontaktdaten bitte unter:

 www.dehoga-hessen.de/aus-weiterbildung/seminare/ 

   

Sollten Sie noch Fragen zu den Angeboten oder auch ein sonstiges Anliegen haben, stehen Ihnen der DEHOGA Hessen bzw. die DEHOGA Beratung natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Kontakt: Alexander Langfort
Mitgliederservice

Hotel- und Gastronomieverband

DEHOGA Hessen e.V.
Auguste-Viktoria-Str. 6
65185 Wiesbaden
Fon  0611/99201-19
Fax  0611/99201-22
langfort@dehoga-hessen.de
www.dehoga-hessen.de

 

 

 

http://www.dehoga-hessen.de/

Steuer-know-how: Wichtige Neuregelungen für 2017

Steuer-Know-how: wichtige Neuregelungen für 2017

Der Bundesrat hat am 17.6.2016 dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (StModernG) zugestimmt. Damit ist der Weg frei, dass das Gesetz am 1.1.2017 in Kraft treten kann bzw. rückwirkend zum 1. Januar 2017 greifen wird. Mit dem StModernG soll das interne Rechnungswesen für Start-ups und die Finanzverwaltung erleichtert werden. Das ist gut, doch mit den vielen Neuerungen müssen Gründer einige Änderungen in ihrer diesjährigen Buchhaltung beachten. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen gibt’s hier.

1. Neue Lohnsteuertabelle für Mitarbeiter

Alle Jung-Unternehmer, die Angestellte beschäftigen, aufgepasst: Ab 2017 muss bei der Lohnbuchhaltung die neue Lohnsteuertabelle berücksichtigt werden. Zudem wurde die Grenze für die vierteljährliche Abgabe von Lohnsteuer-Anmeldungen von 4.000 Euro auf 5.000 Euro angehoben. Für Unternehmen bedeutet das: Anmeldungen zur Lohnsteuer müssen zukünftig erst ab 5.000 Euro monatlich abgegeben werden.

2. Von der Vorlagepflicht zur Vorhaltepflicht

All diejenigen, die in ihrer Zettelwirtschaft untergehen, können ab diesem Jahr aufatmen: Mit der Steuererklärung für das Jahr 2017 müssen weniger Belege eingereicht werden. Das StModernG macht aus der einstigen Belegvorlagepflicht jetzt eine Belegvorhaltepflicht. Belege müssen dann nicht mehr gemeinsam mit der entsprechenden Erklärung abgegeben werden, sondern erst nach Aufforderung durch die Finanzverwaltung nachgereicht werden.

3. Geringer Aufwand bei den Kleinbetragsrechnungen

Die Kleinbetragsrechnung ist die entschlackte Version der normalen Rechnung. Das Umsatzsteuerrecht fordert für alle Belege, deren Gesamtbetrag nun bei 200 Euro brutto liegt, geringere Angaben. Der Gedanke ist tatsächlich dem Bürokratieabbau angedacht: Weniger Angaben, weniger Aufwand. Seit Januar 2017 wurde die ehemalige Höchstgrenze nun von 150 auf 200 Euro erhöht. Wichtig: Die Anhebung soll zum 1.1.2017 in Kraft treten. Das Gesetzgebungsverfahren läuft noch und wird wohl erst im Februar 2017 abgeschlossen. Die Erhöhung der Betragsgrenze wird aber voraussichtlich rückwirkend zum 1.1.2017 in Kraft treten.

4. Neue Pflichten für IT-gestützte Buchhaltung

Seit dem ersten Januar dieses Jahres müssen alle elektronischen Aufzeichnungssysteme für Geschäftsvorgänge den Anforderungen dem GoBD1 (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) gerecht werden. Darunter fallen, um nur einige zu nennen, die Lohnbuchhaltungs- und Finanzführungssysteme, elektronische Kassenanlagen, die Zeiterfassung und vieles weitere. Für Start-ups bedeutet das: Aus allen steuerrelevanten Unterlagen muss hervorgehen, dass die Daten korrekt gespeichert und aufbewahrt werden. Zudem muss das verwendete Programm für die Erfassung der Dateien beschrieben und dem Finanzamt gegenüber erklärt werden.

ExistenZündung, Talk auf dem Hessentag in Rüsselsheim

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