Monitoring / Studien / Konzepte

Monitoring-Berichte der Kreisverwaltung

Im Monitoring-Bericht über den Gesamtkreis Groß-Gerau werden die Verbrauchswerte für Strom der Jahre 2007-2015 und für die Wärmeversorgung der Jahre 2010-2015 dargestellt.

 

Die Ergebnisse des Berichtes im Überblick:

Stromeinsparung:
Kreisweit (Haushalte, Industrie und Gewerbe) beträgt die Stromeinsparung 9,6%.

  • Deutliche Einsparungen im Stromverbrauch sind im Bereich Haushalte zu verzeichnen. Seit 2007 wird 17,5% weniger Strom verbraucht. Diese Entwicklungstendenz ist in allen Städten und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau zu beobachten.
  • Im Bereich Industrie und Gewerbe ging der Stromverbrauch seit 2007 um 2% zurück.

 

Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien:
Die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2015 rund 77.078 MWh. Von 2007 bis 2015 wurden insgesamt 58.179 MWh mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist. Das entspricht einer Steigerung von 308%.  

  • Seit 2007 (940 Anlagen) gibt es heute deutlich mehr PV-Anlagen (3.015 Anlagen). Auch die installierte Leistung der Anlagen ist um 53 MW gestiegen. Dadurch konnte eine Einspeisesteigerung im Vergleich zum Jahr 2007 von 682% erreicht werden.
  • Im Bereich der energetischen Verwertung von Reststoffen, Deponiegas und Biogas ist eine Steigerung von in Summe 38% zu verzeichnen.
  • Bei den Daten der KWK-Analgen, die von den jeweiligen Netzbetreibern zur Verfügung gestellt wurden, gab es eine Steigerung der Stromeinspeisung von 397%. Seit 2007 (44 Anlagen) gibt es heute deutlich mehr KWK-Anlagen (155 Anlagen).
  • Im Jahr 2015 werden im Kreis Groß-Gerau insgesamt 6,7% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt.

   

Gesamtwärmeeinsparung:

Seit dem Jahr 2010 beträgt die Einsparung im Bereich Wärme insgesamt 15,8% kreisweit, anteilig davon:

  • Der Gasverbrauch konnte seit dem Jahr 2010 um 16,1% verringert werden.
  • Der Heizölverbrauch konnte kreisweit seit dem Jahr 2010 um 14,3% reduziert werden.
  • Im Bereich Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein Rückgang von 19% zu verzeichnen.

 

Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien:

Im Gesamtkreis Groß-Gerau wird erneuerbare Wärme durch Festbrennstoffe, Solarthermieanlagen sowie durch Wärmepumpen bereitgestellt:

  • Solarthermie: Waren im Jahr 2010 im Gesamtkreis insgesamt 1.391 Anlagen im Betrieb, sind es 2015 bereits 1.592 Solarthermieanlagen mit 13.475 m² Kollektorfläche. Insgesamt ist eine Zunahme in Bezug auf die Anlagenzahl von 14% zu verzeichnen und eine Zunahme der Kollektorfläche von 20%. Die erzeugte Wärmemenge im Jahr 2015 lag 20% über der des Jahres 2010.
  • Oberflächennahe Geothermie/Wärmepumpen: Im Jahr 2010 waren 229 Wärmepumpen in Betrieb. Im Jahr 2015 waren es bereits 371. Das entspricht einer Steigerung von 62% in Bezug auf die Anlagenzahl. Die erzeugte Wärmemenge im Jahr 2015 lag 52% über der des Jahres 2010.
  • Festbrennstoffe: Im Jahr 2015 sind insgesamt 16.505 Raumheizer oder Heizkessel in Betrieb. Im Vergleich zum Jahr 2012 waren es 4.642 Raumheizer und Heizkessel weniger. (Die Anlagenzahl für das Jahr 2010 liegen dem Fachbereich Wirtschaft und Energie nicht vor. Aus diesem Grund wird sich im Bereich der Festbrennstoffe auf das Jahr 2012 bezogen). Im Jahr 2010 wurden insgesamt 165.345 MWh Wärme durch Festbrennstoffe erzeugt. 2015 waren es 128.458 MWh. Dies ist eine Verringerung von 22%.

 

2. Monitoring-Bericht Gesamtkreis

1. Monitoring-Bericht Gesamtkreis

 

 

Der Energie-Monitoring-Bericht legt seinen Schwerpunkt auf die Dokumentation der Verbrauchswerte und Maßnahmen (Sanierung, PV-Anlagen, Erneuerung von Heizungsanlagen etc.) der kreiseigenen Liegenschaften.

5. Monitoring-Bericht (2007-2015)

4. Monitoring-Bericht (2007-2014)

3. Monitoring-Bericht (2007-2013)

2. Monitoring-Bericht (2007-2012)

1. Monitoring-Bericht (2007-2011)

 

 

Energiesteckbriefe der Städte und Gemeinden

Für die einzelnen Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau hat der Fachbereich Wirtschaft und Energie "Energiesteckbriefe" erstellt. Die Dokumente zeigen Daten zur Kommune, wie beispielsweise den Energieverbrauch im Bereich Wärme und Strom sowie die Erzeugung Erneuerbarer Energien für das Jahr 2015.

Die Steckbriefe stehen nachfolgend zum Download zur Verfügung:

Gemeinde Biebesheim

Gemeinde Bischofsheim

Gemeinde Büttelborn

Stadt Gernsheim

Stadt Ginsheim-Gustavsburg

Stadt Groß-Gerau

Stadt Kelsterbach

Stadt Mörfelden-Walldorf

Gemeinde Nauheim

Stadt Raunheim

Stadt Riedstadt

Stadt Rüsselsheim

Gemeinde Stockstadt

Gemeinde Trebur

Kreis Groß-Gerau

Modellprojekt Nahwärmenetze Kreis Groß-Gerau

Die Klimaschutzziele des Landes Hessen sehen unter anderem vor, dass bis zum Jahr 2050 der Endenergieverbrauch im Bereich Strom und Wärme möglichst zu 100% aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. Für den Wärmebereich bedeutet das, dass der Wärmebedarf und der Primärenergieeinsatz deutlich gesenkt werden müssen.

Zur Senkung des Primärenergieeinsatzes wird auch im Kreis Groß-Gerau ein Fokus auf Wärmenetze gelegt.

Dem Kreis Groß-Gerau liegt mit dem Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ eine Grundstudie vor, die auch das Thema Wärmenetze behandelt. Diese Studie liefert durch die „Wärmekarten“ einen ersten Einstieg in das Thema.

 In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Infrastruktur und Umwelt aus Darmstadt, dem Land Hessen, den Städten Gernsheim und Ginsheim-Gustavsburg und der Gemeinde Büttelborn sowie der HSE sollen Wärmepotenziale in den Kommunen genauer untersucht werden. Ziel des Projektes ist die Übertragbarkeit auf weitere Kommunen des Kreises und der Region bzw. des Landes Hessen. Das Projekt wird zu 50% vom Land Hessen gefördert.

Die Studie "Möglichkeiten einer innovativen, netzgebundenen Wärmeversorgung in kleinen und mittleren Kommunen" zeigt Möglichkeiten und Perspektiven von Wärmenetzen exemplarisch auf und stellt einen Leitfaden für Kommunen im Anhang bereit.

Download des Abschlussbericht

Hier finden Sie eine Übersicht der eigens erstellten Monitoring-Berichte sowie der beauftragen Studien und Konzepte.

Beauftragte Konzepte/Studien

Der Bericht stellt die aktuelle Nutzung der oberflächennahen Geothermie und der Solarthermie im Kreis Groß-Gerau dar. Weiterhin gibt die Studie einen Überblick über die Voraussetzungen zur Nutzung von Erdwärme und Solarthermie.

Download der Studie

Mit dem Klimaschutzteilkonzept sollen Einsparpotenziale in allen klimarelevanten Bereichen, wie den kommunalen Liegenschaften, den privaten Haushalte, den Gebäuden im Gewerbe, dem Handel, dem Dienstleistungs- sowie Industriesektor, aufgedeckt werden. Sowie ein Handlungskonzept zur Reduzierung der CO2e-Emissionen und Optimierung der Wärmeversorgungsstrukturen entwickelt werden.

Die Studie sowie die Anhänge finden Sie nachfolgend zum download:

Klimaschutzteilkonzept

Anhang 1 (I Gebäudetypologie, II Gebäudesteckbriefe, III Bilanzen der Kommunen 2010)

Anhang 2 (IV Wärmekarten)

Anhang 3 (IV Wärmekarten)

Anhang 4 (IV Wärmekarten)

Anhang 5 (V Maßnahmenkatalog, VI Protokolle Projektgruppentreffen, VII Pressespiegel 2011 und 2012, VIII Emissionskennwerte, IX spezifischer Jahresheizenergieverbrauch kommunale Gebäude, X Einsparpotenziale kommunale Gebäude, XI Protokolle Workshops)

Die Potenzialstudie ist eine Analyse der Ist-Situation (2007) der Erneuerbaren Energien im Kreis Groß-Gerau und der maximal ausschöpfbaren Potenziale zu deren Nutzung.

Sie beschreibt einen realistischen Einsatz regenerativer Energiequellen in der Region. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Photovoltaik, Windenergieanlagen, Biomasse, Wasserkraft und Tiefengeothermie werden untersucht und die Potenziale ermittelt.

Die Studie zum download finden Sie hier.

Kontakt

Markus Huber
Zimmer 2210
06152 989-249
m.huber@kreisgg.de

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
Fax: 06152 989-133
info@kreisgg.de