Aktuelles

>>Energie im Focus<< 2017

Im Rahmen der Veranstaltung Energie im Focus, wurden Fachvorträge zu regionalen Energie-Themen aus dem Kreis Groß-Gerau angeboten. Walter Astheimer, Erster Kreisbeigeordneter Kreis Groß-Gerau begrüßte die ca. 65 anwesenden Gäste.

Martin Buchholz vom Institut für Thermodynamik der TU Braunschweig referierte eingangs zum Thema »Energiewandlung und deren Grenzen«. In seinem Vortrag gab er einen Einblick in die Wärmewandlung. So erklärte er zum Beispiel, wie man etwas verschwendet, das nicht weniger werden kann.
(www.martin-buchholz-online.de

Der nächste Vortrag von Frau Susanne Winkel vom Passivhausinstitut mit Sitz in Darmstadt widmete sich dem Thema »Das Passivhaus: Seit 25 Jahren bewährt als zukunftsfähiges Bauen«. Frau Winkel erzählte über die Geschichte des Passivhauses und wichtige Punkte zur Bauweise. (www.passiv.de)  

Im Vortrag von Joost Hartwig von der ina Planungsgesellschaft mbH aus Darmstadt ging es um »Zukunftsfähige Gebäude« Er berichtete über energieeffizientes, nachhaltiges und Lebenszyklus-orientiertes Bauen. Außerdem zeigte er einige Beispiele erfolgreicher energetischer Sanierungen. (www.i-na.de)

Zum Abschluss der Veranstaltung fand die Preisverleihung des Energiesparwettbewerbs statt. In der diesjährigen Runde wurde der Wettbewerb in den Kategorien Privathaushalte, Unternehmen und Vereine ausgelobt. Eine Fachjury hat über die Platzierungen entschieden. In diesem Jahr wurden in der Kategorie „Privathaushalte“ fünf teilnehmende Projekte ausgelobt.

Den ersten Platz belegten Maike Mienert und Volker Rehm mit der energetischen Sanierung ihres Hauses unter Berücksichtigung der historischen Fassade.
Den zweiten Platz belegten Rainer Schober und Susanne Schober-Roth. Die energetische Sanierung des Mehrfamilienhauses ist die logische Konsequenz dieser bereits sehr umweltbewusst lebenden Familie.
Den dritten Platz teilen sich Kirstin Gründel mit ihrer energetischen Haussanierung sowie Marcel Kolb ebenfalls mit Sanierungsmaßnahmen sowie der Anschaffung eines Hybrid-Wagens.
Zusätzlich entschloss sich die Jury zur Auslobung eines Sonderpreises in der Kategorie Privathaushalte, dieser ging an Ludwig Böhmer. Als Pionier neuer Technologien tauschte er seine alte Heizungsanlage gegen eine Mikro-KWK-Anlage auf Brennstoffzellenbasis.

In der Kategorie „Unternehmen“ wurden zwei teilnehmende Projekte ausgelobt. Der erste Platz ging an das Unternehmen ingenia Dienstleistung Beratung Management GmbH. Die Kräutertrocknung des landwirtschaftlichen Betriebes basiert auf einer kombinierten Wärmezufuhr von Ölheizung und vorhandener Biogasanlage. Durch den Umbau des Trocknermoduls konnte eine energetische Optimierung der Kräutertrocknung erzielt werden, welche den Einsatz von Heizöl überflüssig macht. Ein Kreislaufsystem, das nachhaltig Ressourcen schützt.
Den zweiten Platz belegte das Unternehmen Atrikom fulfillment – Gesellschaft für Projekt-Dienstleistungen mbH. Das umweltbewusste Unternehmen beachtete auch bei der Neuanschaffung einer Druckmaschine energetische und wirtschaftliche Vorteile.

 

 

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»Energie im Focus« 2017

Am 28.06.17 findet das jährliche Energiesymposium des Kreises statt. Informieren Sie sich dort zu Themen des nachhaltigen Bauens und Sanierens.

Im feierlichen Rahmen des Energiesymposiums werden auch in diesem Jahr die Wettbewerbspreise für Standort-Energie-Projekte ausgezeichnet. Diesjährige Empfänger: Privathaushalte, Unternehmen und Vereine.

Weitere Informationen können Sie der Einladung entnehmen.

Einladung

Energieradtour 2017

Die Energiewende erfahren

KREIS GROSS-GERAU – Was ist eine Adsorptions-Kältemaschine? Welche Erneuerbare-Energie-Projekte befinden sich auf der Deponie in Büttelborn? Und wie funktioniert eigentliche eine Kräutertrocknungsanlage? Auf diese und ähnliche Fragen gab es bei der Energie-Radtour im Kreis Groß-Gerau kompetente Antworten am vergangenen Wochenende. Schließlich hatten sich mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch deshalb zu dieser besonderen Tour angemeldet: Sie wollten erfahren, wie es um die Energiewende im Kreis Groß-Gerau bestellt ist.  

Radfahren und Informationsaustausch passen wunderbar zusammen. Das zeigte die abwechslungsreiche, 35 Kilometer lange Energie-Radtour rund um Groß-Gerau. Die Energie- und Klimaschutzbeauftragten der Kommunen Büttelborn, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Riedstadt und Trebur sowie des Kreises Groß-Gerau hatten den Radausflug organisiert. Die Tour gehörte zum Programm der Aktion Stadtradeln. 

Los ging es vormittags am Rathaus in Walldorf. „Das Rathaus ist mit dem GreenBuilding- Zertifikat ausgezeichnet und wird mit Photovoltaik (PV) sowie mit modernster KWK-Technik versorgt“, sagte Andreas Fröb, Energiebeauftragter der Stadt Mörfelden-Walldorf.

Von Walldorf ging es weiter zur Deponie nach Büttelborn. Dort stellten der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer und Olaf Doerenbecher die unterschiedlichen regenerativen Energiekonzepte auf der Deponie vor. Die Umstellung des Fuhrparks auf Elektroautos sowie die größte kommunale PV-Anlage waren nur ein Teil des Programms. 

Bei der Firma Ingenia Dienstleistung Beratung Management GmbH in Wallerstädten zeigte Stefan Ruckelshaußen neben der Biogasanlage auch die Kräutertrocknung am Standort Wallerstädten. Die Zuluft wird durch warmes Wasser der Biogasanlage erhitzt. Eingesetzt werden hocheffektive Wärmetauscher der neuesten Generation. In der Anlage werden unter anderem Petersilie, Dill und andere Kräuter getrocknet. „Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Energielandschaft im Kreis kennen zu lernen“, sagte Walter Astheimer, der die Kombination von Radfahren und Informationen sehr lobte: „Die Energie-Radtour ist eine wunderbare Veranstaltung.“ Aufgrund des großen Zuspruchs werden die Organisatoren die Tour im Jahr 2018 erneut anbieten.

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Energietheater

Der Fachbereich Wirtschaft und Energie des Kreises Groß-Gerau hat in Kooperation mit der Hessischen Energiesparaktion das Energietheater für neun Veranstaltungen engagiert. Damit setzt der Kreis das Erfolgsprojekt „Energietheater“ der vergangenen Jahre fort.

Das Energietheater mit seiner „Prima-Klima-Show“ ist am am Dienstag, 13. September in der Albert-Schweitzer-Schule in Mörfelden gestartet.

Energiemonitoringbericht 2016 des Landes:

Spitzenrang für den Kreis Groß-Gerau

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) liegt der Kreis Groß-Gerau hessenweit auf Rang 2, zusammen mit dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Main-Kinzig-Kreis rangiert auf Rang 1. Diese Spitzenposition des Kreises Groß-Gerau für das Jahr 2015 zeigt der Monitoringbericht 2016 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Die umweltfreundlichste Energiequelle heißt Energieeffizienz. Sie wird besonders im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung sichtbar. Mit einer elektrischen Leistung von rund 1450 Kilowatt (kW) je 1000 Einwohner liegt der Kreis Groß-Gerau nur knapp hinter dem Spitzenreiter.

Rund 65 Prozent der geförderten Anlagen in Hessen haben eine Leistung unter zehn kW. Diese sogenannten Mikro- und Nano-Blockheizkraftwerk-Anlagen dienen zur Deckung des Wärmebedarfs vorrangig von Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, kleinen Hotels, Wohnheimen oder Gewerbebetrieben und weisen einen Wirkungsgrad von teilweise über 90 Prozent auf.

Rund 75 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfallen auf den Wärmeverbrauch. Durch den Einsatz von KWK-Anlagen können Hausbesitzer einen deutlichen Spareffekt bei ihrer Energieversorgung erzielen.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird die anfallende Wärme bei der Stromerzeugung als Nutzwärme zur Verfügung gestellt und geht nicht verloren. Durch diese effizientere Nutzung des Brennstoffs entstehen weniger klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte vom Fachbereich Wirtschaft und Energie, Markus Huber (06152-989-249, m.huber@kreisgg.de).

Passivhaus-Ausstellung im Landratsamt:

Kreis propagiert nachhaltiges Bauen

In der ersten Januarhälfte war die Passivhaus-Ausstellung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Foyer des Landratsamts Groß-Gerau zu sehen. Ab dem ersten Tag wurde die Ausstellung von der interessierten Bevölkerung rege besucht. 

Zu einer ergänzenden Veranstaltung am 10. Januar, die sich speziell an Vertreter aus den Kommunen, Energieberater sowie Energieversorgungsunternehmen richtete, begrüßte Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer rund 20 Gäste. Er betonte, dass der Kreis mit gutem Beispiel vorangeht und seit 2009 alle seine Neubauten, zum Beispiel Schulen, in Passivhausstandard errichtet. 
 
Elisabeth Straßer, Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Energie in der Kreisverwaltung, stellte anfangs das geplante Projekt Energieeffizienznetzwerk vor, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und von „Infrastruktur & Umwelt“ begleitet wird. Kommunen, die sich daran beteiligen möchten, können ihr Interesse daran bekunden. Wenigstens acht Kommunen aus dem Landkreis müssten Interesse anmelden, mindestens fünf dann tatsächlich mitmachen, um in den Genuss der Förderung zu kommen, erläuterte Elisabeth Straßer. Diese Kommunen bekämen dann von Energieexperten eine Verbrauchsbewertung ihrer Liegenschaften, nebenbei eine Fortbildung von Verwaltungsmitarbeitern und am Ende Tipps, wie sie die Energieeffizienz ihrer Gebäude erhöhen können.

Für die Fachveranstaltung hatte der Kreis zudem zwei Gastreferenten gewonnen. Susanne Winkel vom Passivhaus Institut Darmstadt stellte den Gästen das Grundprinzip des Passivhauses dar – in dem sich die Heizenergie im Vergleich zu konventionellen Gebäuden um 90 Prozent verringern lässt - und führte anschließend durch die Ausstellung. Susanne Winkel pries die Vorteile der Passivbauweise, bei der das Heizen über die Frischluftzufuhr aus einer Lüftungsanlage funktioniert: mehr Raumkomfort, gesundes Wohnen (keine Gefahr von Schimmelbildung durch falsches Heizen und Lüften), Kostenoptimierung und Nachhaltigkeit.

Arne Keßler von der HessenEnergie Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH gab den Zuhörerinnen und Zuhörern Einblicke in das Förderprogramm „Energetische Modernisierung kommunaler Nichtwohngebäude durch das Land Hessen“ und veranschaulichte dieses Programm an unterschiedlichen Beispielen.

Bei einem Vortrag zwei Tage später, der sich speziell an Bürgerinnen und Bürger richtete, stellte der Fachbereich Wirtschaft und Energie der Kreisverwaltung Groß-Gerau ebenfalls das Konzept des Passivhauses vor und gab den Gästen einen detaillierten Einblick in die Fördermöglichkeiten für Passivhäuser. 

Kreis Groß-Gerau gehört zu Starterregionen bei Energiewende:

Mit Hochdruck in die Zukunft

„100ee-Region“ klingt zwar ein wenig kryptisch, aber was es meint, ist sehr konkret: Der Kreis Groß-Gerau gehört zum Kreis der Kommunen, Kreise und Regionen in Deutschland, die sich in besonderem Maße um den Ausbau der Erneuerbaren Energien kümmern. Vor wenigen Tagen  überreichte das „Institut dezentrale Energietechnologien“ dem Kreis Groß-Gerau die Urkunde als „100ee-Starterregion“. Das Umweltbundesamt unterstützt diese Aktion. 

„Dies ist ein weiterer Schritt die energiepolitischen Ziele des Kreises Groß-Gerau voranzubringen. Mit der Mitgliedschaft bei den ,100ee-Regionen‘ hat der Kreis Groß-Gerau die Möglichkeit mit kompetenten Partnern aus Regionen, Kommunen und Städten sich auszutauschen und voneinander zu lernen“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer.

Tatsächlich leistet eine „100ee-Starterregion“  einen wesentlichen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende. Der Kreis Groß-Gerau kann auf engagierte regionale Akteure zurückgreifen, verfügt über planerische und konzeptionelle Vorarbeiten sowie öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. Ein Anteil der hier im Kreis Groß-Gerau verbrauchten Energie stammt bereits aus erneuerbaren Energiequellen.

Das Projekt „Entwicklungsperspektiven für nachhaltige 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland“ (100ee-Regionen) identifiziert, begleitet und vernetzt Regionen, Kommunen und Städte, die ihre Energieversorgung auf lange Sicht vollständig auf erneuerbare Energien umstellen wollen. Es unterstützt engagierte Akteure in den Regionen durch Kommunikations-, Transfer- und Vernetzungsleistungen.

Energie im Focus 29.06.2016

Im Rahmen der Veranstaltung Energie im Focus, wurden Fachvorträge zu regionalen Energie-Themen aus dem Kreis Groß-Gerau angeboten. Walter Astheimer, Erster Kreisbeigeordneter Kreis Groß-Gerau begrüßte die rund 65 anwesenden Gäste.

Projekte aus dem Kreis Groß-Gerau wurden von Marc André Glöckner vom Überlandwerk Groß-Gerau, Thomas Kemmler vom Hotel  Zum Grünen Haag Mörfelden-Walldorf und Eric Nürnberger Fischmaster IP-Services GmbH Trebur vorgestellt.

Zum Abschluss fand die Preisverleihung des Energieförderpreises für Schülerinnen und Schüler statt. Gewonnen hat die Martin-Niemöller-Schule aus Riedstadt-Goddelau. Die Projektgruppe der mit Felix Graf, Philipp Metz, Luca Küchler und Daniel Braun stellte ihre Energiesparideen vor.

Die Vorträge zum Download:

Marc André Glöckner, ÜWG Groß-Gerau - Geothermie im Kreis Groß-Gerau

Thomas Kemmler, Hotel Zum Grünen Haag - Photvoltaik und Blockheizkraftwerk im Hotelbetrieb

Eric Nürnberger, Fischmaster IP-Services GmbH - Fischzucht Trebur - Food&Energy Campus Groß-Gerau 

Download der Broschüre des Gewinner-Projektes

29.06.2016 Bilder Energie im Focus

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Walter Astheimer, Erster Kreisbeigeordneter Kreis Groß-Gerau, Susanne Busse Klassenlehrerin Martin-Niemöller-Schule, Felix Graf, Daniel Braun, Luca Küchler (alle Martin-Niemöller Schule), Sabine Roth Verbraucherzentrale Hessen e.V. Beratungsstelle Rüsselsheim /Groß-Gerau (Jury-Mitglied), Philipp Metz Martin-Niemöller-Schule
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Energie-Radtour 25.06.2016

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Am Samstag, 25. Juni 2016 fand die Energie-Radtour, organisiert von den Energie- und Klimaschutzbeauftragten der Städte und Gemeinden gemeinsam mit dem Kreis Groß-Gerau statt. Ca. 20 Teilnehmer waren bei der Radtour dabei.

Start war bei der neu errichteten Kita 11 in Mörfelden-Walldorf. Die Kita wird mit Photovoltaik, einem Holzpellet-Wärmeerzeuger versorgt und verfügt über einen Stromspeicher. Weiter führte die Tour über den Hegbachsee nach Trebur zum Bohrplatz des Tiefengeothermie Projektes der ÜWG Groß-Gerau. Im Gespräch mit Marc André Glöckner konnten die Teilnehmer den aktuellen Stand des Projektes erfahren. Das Tourende war beim Fischmaster in Trebur. Dort zeigte Eric Nürnberger in einer Führung durch die Anlage, was in einer Fischzucht innovatives möglich ist. Außerdem setzt Herr Nürnberger bei seiner Anlage auf Wiederverwertung von überschüssiger Energie wie Abwärme und auf Regenerative Energien.

Ökoprofit Südhessen Abschlussveranstaltung

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Hendrik Frey (Kreis Groß-Gerau), Rudolf Rodenheber (Caritas St. Elisabeth, Bensheim), Peter Sippel (Nalco Deutschland Manufacturing GmbH & Co. KG, Biebesheim am Rhein), Wolfgang Brugger (Marienhospital Darmstadt), Doris Heller (RÖHRIG granit GmbH, Heppenheim-Sonderbach), Hans-Günther Mitzko (Stadtwerke Groß-Umstadt), Uwe Ewald (GGEW, Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk AG, Bensheim), Thilo Baar und Kaja Warczok (Arqum GmbH), Walter Astheimer Erster Kreisbeigeordneter Kreis Groß-Gerau

Bei der Abschlussveranstaltung am 23.06.2016 im Landratsamt wurden sieben Betriebe ausgezeichnet. Der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer überreichte bei der offiziellen Abschlussveranstaltung die Auszeichnungsurkunden für die folgenden Betriebe:

  • Caritasheim St. Elisabeth, Bensheim 
  • GGEW, Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk AG, Bensheim 
  • Lokay e.K., Reinheim 
  • Marienhospital Darmstadt, Darmstadt 
  • Nalco Deutschland Manufacturing GmbH & Co. KG
  • RÖHRIG granit GmbH, Heppenheim-Sonderbach
  • Stadtwerke Groß-Umstadt, Groß-Umstadt

Diese Teilnehmer aus verschiedenen Branchen haben während eines Jahres ihren betrieblichen Umweltschutz verbessert, vor allem in den Bereichen Energie, Abfall und Wasser.

Die Projektteilnehmer wurden von dem Beratungsunternehmen Arqum bezüglich Optimierungspotenziale in umweltrelevanten Bereichen begleitet. ÖKOPROFIT unterstützt die Unternehmen bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltbelastungen und Kostenreduzierung.  

Energieaudit - Pflicht für alle großen Unternehmen

Energieaudit - Pflicht für alle Nicht-KMUs

BAFA beantwortet häufige Fragen: www.bafa.de

Hintergrund

Der Bundesrat hat am 6. März einem Gesetzentwurf zugestimmt, der alle großen Unternehmen verpflichtet Energieaudits durchzuführen.

Von dieser Verpflichtung sind Unternehmen befreit, die ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS eingeführt haben.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat eine Liste veröffentlicht mit Personen, die berechtigt sind ein Energieaudit nach § 8 des ​EDL-G durchzuführen. Link zur Energieauditorenliste https://elan1.bafa.bund.de/bafa-portal/audit-suche/

Auf einer Veranstaltung im Landratsamt wurde das Thema vorgestellt. Die Vorträge der Veranstaltung mit Informationen zum Energieaudit stehen zum download bereit:

  1. Jan Benduhn (BAFA)
    Ausgestaltung und Administrative Umsetzung

  2. Jürgen Bruder (TÜV Hessen)
    Energieaudit gemäß DIN 16247-1

  3. Andreas Brühl (Arqum GmbH)
    Mit Ökoprofit Energie zum Energieaudit

Auf der Homepage der IHK Darmstadt finden Sie einen Selbstcheck für Unternehmen, ob Ihr Unternehmen von der Auditpflicht betroffen ist: Selbstcheck Energieaudit

Kontakt

Fachbereich Wirtschaft und Energie

Wilhelm-Seipp-Straße 15

Stephanie Derscheid
(Elternzeit)
Zimmer 2210
06152 989-249
s.derscheid@kreisgg.de

Hendrik Frey
Zimmer 2211
06152 989-582
h.frey@kreisgg.de

Markus Huber
Zimmer 2210
06152 989-249
m.huber@kreisgg.de

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
Fax: 06152 989-133
info@kreisgg.de