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Fachveranstaltung befasst sich mit „Hate Speech“:

Hass und Hetze im Netz

Netzwerk gegen Rechts

KREIS GROSS-GERAU – Menschenverachtende Äußerungen, Hass und Diskriminierung werden zunehmend im Internet verbreitet. Das hemmungslose Hetzen ist bereits eine alltägliche Erscheinung. Gleichzeitig ist das Netz eine der wichtigsten Quellen für die Meinungsbildung. Daher ist die Auseinandersetzung mit „Hate Speech“ längst zu einer gesellschaftspolitischen Aufgabe geworden.

Dem trägt die Kreisverwaltung Groß-Gerau Rechnung: Die Fachveranstaltung „Hate Speech“ der Kreisjugendförderung in Kooperation mit dem Büro für Integration des Kreises Groß-Gerau setzt sich mit der neuen Dimension des Phänomens „Hate Speech und Fake News“ auseinander.

Vorträge von Dr. Astrid Carolus und  Professor Frank Schwab (Universität Würzburg ) sowie Alia Pagin, Medienpädagogin, Lehrbeauftragte an der Frankfurt University of Applied Sciences, werden wichtige Hinweise auf medienpsychologische Erkenntnisse und Tipps für den medienpädagogischen Umgang mit „Hassrede“ geben. Gemeinsam wird unter anderem folgenden Fragestellungen nachgegangen: Welche Konsequenzen haben diese Formen der Online-Kommunikation? Warum sind diese Phänomene besonders für Kinder und Jugendliche so problematisch?

Die Veranstaltung im Rahmen des Netzwerks gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist für Montag, 22. Mai 2017, geplant. Sie ist im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts Groß-Gerau  und dauert von 17 bis 20:30 Uhr.

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogisch Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendhilfe und Sozialarbeit sowie Interessierte aus Politik, Vereinen, Verbänden und Initiativen.

Eine Anmeldung ist erforderlich, Anmeldeschluss ist am 5. Mai. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldeunterlagen und weitere Informationen gibt es bei:

Kreisjugendförderung, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau, Telefon 06152-989438 (Elke Draxler) und 06152 989-450 (Sabrina Kurz), E-Mail jf@kreisgg.de.