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„Geerer Drachen“ wieder am Start

Drachenbootrennen beim Hessentag in Rüsselsheim

Solche Drachenköpfe - wie sie Landrat Thomas Will (links) und Oberbürgermeis-ter Patrick Burghardt (rechts) halten - zieren die Boote, die am 15. und 16. Juni während des Hessenstags in Rüsselsheim bei Wettrennen auf dem Main unter-wegs sind. Die beiden Verwaltungschefs und Organisator Ansgar Heß informier-ten jetzt über die Pläne für die Veranstaltung.

KREIS GROSS-GERAU – Beim Hessentag in Rüsselsheim Mitte Juni gibt es einen vollen Kalender. Ein nicht gerade alltäglicher Programmpunkt steht dabei gleich an zwei Tagen an: Auf dem Main werden Drachenbootrennen gestartet. Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Landrat Thomas Will stellten die Pläne am Mittwoch in Rüsselsheim der Öffentlichkeit vor.

 

Der Landrat erzählte bei dem Pressegespräch am RRK-Bootssteg am Main, dass die hessischen Kreisverwaltungen im vergangenen Jahr erstmals ein solches Rennen ausgetragen hatten. Die Premiere - bei der der „Geerer Drachen“ Rang drei belegte -  war insgesamt ein toller Erfolg, so dass allen Beteiligten klar war: Dieses Ereignis sollte jedes Jahr in einem anderen Landkreis wiederholt werden. Zunächst unabhängig davon plante Rüsselsheim für den Hessentag ein solches Rennen samt Bootstaufe. Schlussendlich fanden die Organisatoren zusammen und planten gemeinsam.

 

Nun ist der Kreis Groß-Gerau offizieller Ausrichter des Drachenbootwettbewerbs im Rahmen des Hessentags am 15. Juni; die Rennläufe über eine 250 Meter lange Strecke auf dem Main werden zwischen 10 und 17 Uhr gefahren. Landrat Thomas Will ist der Schirmherr dieser Veranstaltung. Der Kreis stiftet Pokale und Urkunden für die Sieger und die Teams, die außer aus Groß-Gerau zum Beispiel aus Kassel und Offenbach kommen, aus dem Main-Taunus- und dem Schwalm-Eder-Kreis oder auch aus Marburg-Biedenkopf. Im „Geerer Drachen“ wollen sich auf jeden Fall auch der Landrat und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer ins Zeug legen, versprach Thomas Will, der sich schon auf das besondere Sportereignis freut - für das natürlich auch ein wenig zusammen trainiert werden muss.

 

Am folgenden Tag, dem 16. Juni, sollen weitere Rennen gestartet werden. Dann ist zum Beispiel das „Drei gewinnt“-Drachenboot am Start, mit den drei zum Verbund gehörigen Verwaltungschefs Patrick Burghardt (Rüsselsheim), Thomas Jühe (Raunheim) und Manfred Ockel (Kelsterbach). Sie wollen gemeinsam mit chinesischen Gästen antreten. In den weiteren Booten des Wettbewerbs sitzen  Teams der Rüsselsheimer Hessentagspartner, zum Beispiel von Fraport und dem Hessischen Rundfunk. Der HR wird an beiden Renntagen besonders präsent sein und für Stimmung sorgen, sagte Harald Schenk, Koordinator für dezentrale Sportveranstaltungen beim Hessentag, beim Termin am Mittwoch.

 

Rennorganisator Ansgar Heß, Unternehmer für Drachenboot-Events in Frankfurt und Umgebung, informierte über die Geschichte der Drachenbootrennen, über die Boote sowie die geplante Taufe. Er erklärte, dass in einem Rennboot maximal 20 Paddler Platz finden, dazu der Steuermann und ein Trommler. Bei der Taufzeremonie, der „Sehendmachung“, male ein taoistischer Priester dem Drachen die Augen auf, außerdem gehören Trommelklänge und Reisbällchenwerfen dazu.

 

An beiden Tagen stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Teampavillons auf dem Mainvorland zur Verfügung, wo sie sich umziehen, zwischen den Rennen ausruhen und stärken können.

 

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