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Ausbau regenerativer Energien auch im Kreis möglich:

Mieterstromgesetz ist da

KREIS GROSS-GERAU – Bereits auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie hatte Bundesenergieministerin Brigitte Zypries ein Mieterstromgesetz angekündigt. Dieses wurde Ende Juni vom Bundestag verabschiedet. Als nächstes durchläuft das Gesetz den Bundesrat, im Herbst soll es in Kraft treten.

Als Mieterstrom wird laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Strom bezeichnet, der in einem Blockheizkraftwerk oder in einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher - insbesondere Mieter - in diesem Wohngebäude geliefert wird. Der von den Mietern nicht verbrauchte Strom wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und vergütet. Die Mieterstromförderung dient also unmittelbar Mietern und integriert auch diese noch besser in die Energiewende. Impulse für den Zubau von PV-Anlagen und Vorteile für die Umwelt sind weitere Leitgedanken.  

„Auch im Hinblick auf die neuesten Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamts ist dies eine sinnvolle Weichenstellung“, sagt dazu der Erste Kreisbeigeordneter Walter Astheimer. Die Statistik für Hessen belege einen deutlichen Zuwachs der Wohnungen in Neubauten von 10,3 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreswerten: „Vor allem Mehrfamilienhäuser werden größer. Damit wächst auch die Zielgruppe für Mieterstrom“, so Walter Astheimer. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Potenziale der zur Verfügung stehenden Dachflächen im Kreis Groß-Gerau und legt damit auch die weitere Auseinandersetzung mit dieser Thematik nahe.

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