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Umzug soll im Sommer 2018 sein

Neubau der Waldenser-Schule in Walldorf wächst

Der Rohbau ist erstellt, nun wird zügig weitergearbeitet am Neubau für die Wal-denser-Schule in Walldorf. Eine breite Treppe führt vom künftigen Pausenhof in den ersten Stock der Grundschule. Ein Übergang wurde geschaffen zum rund 100 Jahre alten Bestandsgebäude.

KREIS GROSS-GERAU – Der Rohbau der neuen Waldenser-Schule in der Waldstraße steht. Im Sommer 2018 soll Umzug sein, dann ist die Zeit des Grundschulunterrichts in Containern hoffentlich wieder vorbei: „Ich sehe das als sportliche Herausforderung. Aber nach derzeitigem Stand der Dinge ist es machbar“, zeigt sich Projektleiter Dennis Arlt vom Fachbereich Gebäudemanagement der Kreisverwaltung Groß-Gerau beim Ortstermin in Walldorf zuversichtlich.  

Nachdem Anfang 2016 die lange Diskussion um Bäume auf dem früheren Pausenhof beendet worden war, begannen die Arbeiten am Schulneubau für rund 240 Kinder im Frühjahr. „Durch die Kälteperiode im Winter waren keine Mauerarbeiten möglich, und wir sind etwas hinter dem Plan“, so Arlt. Bedeutet: Der eingeplante Zeitpuffer ist aufgebraucht. Wenn es jetzt aber wie vorgesehen weitergeht und ein paar Gewerke so verschoben werden können, dass die Arbeiten optimal ineinander greifen, lässt sich der Zeitplan doch noch halten. Dass das Dach auf dem Neubau derzeit aufgeschlagen wird, ist ebenfalls eine gute Voraussetzung dafür. Auch die Fenster sollen bald eingesetzt werden. Danach geht es weiter mit dem Innenausbau: Elektro-, Lüftungs-, Sanitäreinrichtungen.

 Die Ferienzeit wurde genutzt, um die Kanalanschlüsse herzustellen. Danach kommt das Gerüst ans entkernte Bestandsgebäude. Dieses Schulhaus, das direkt an der Waldstraße liegt, ist rund 100 Jahre alt. Es soll künftig die Schulverwaltung, Lehrerzimmer, Schulsozialarbeit und Hausmeisterraum  aufnehmen. Von dem Gebäude führt schon ein Übergang in der ersten Etage direkt zum zweistöckigen Neubau. 

Insgesamt investiert der Kreis Groß-Gerau in den Neubau und die energetische Sanierung des Altbaus knapp neun Millionen Euro. Dazu kommen noch Außenanlage und Ausstattung (rund 830.000 Euro). Die Arbeiten für die Außenanlage werden als nächstes ausgeschrieben, sie sollen im Herbst beginnen. Aktuell befinden sich die Ausgaben im Kostenrahmen. 

Die Bruttogrundfläche des neuen Schulhauses beträgt 5650 Quadratmeter. „Das ist ungefähr doppelt so groß wie vorher“, sagt Dennis Arlt. Grund dafür ist zum Beispiel die Ganztagsbetreuung, aber das Gebäude beherbergt auch ein paar Räume, wie zum Beispiel den Musikraum neben der Aula, die die Waldenser-Schule vorher nicht hatte. Im Erdgeschoss und im ersten Stock des teilunterkellerten Neubaus entstehen je sechs Klassenräume. Oben finden sich zudem die Bibliothek sowie ein Computer- und ein Werkraum, zu dem noch eine überdachte Freifläche gehört.  Unten, direkt neben dem Haupteingang von der Waldstraße, befindet sich die Mensa. In der Mitte ist viel Platz für die Aula. Nach Osten hin, Richtung Parkplatz, entstehen zwei Räume für den Ganztagsbereich. An dieser Ecke des Gebäudes sind draußen Schülergarten, Spielgeräte und Fußballfeld eingeplant. 

Der zweite, etwas zurückgesetzte Altbau der Waldenser-Schule, in dem sich derzeit die Verwaltung befindet, wird abgerissen, sobald das neue Gebäude fertig ist. Dann wird es an dieser Stelle einen schönen Hof mit großen Bäumen geben. Auf dieser Seite, westlich der Schulhäuser, entsteht später auch ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Spielplatz.

 

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