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Katastrophenschutz im Kreis Groß-Gerau:

Probebetrieb der Sirenen am 29. April

KREIS GROSS-GERAU – Zur Sensibilisierung der Bevölkerung sowie zur Überprüfung der Übertragungswege und der Funktionsfähigkeit der Sirenenanlagen werden im Kreis Groß-Gerau jährlich zwei Sirenenprobebetriebe abgehalten: in  der Regel am letzten Samstag im April sowie am letzten Mittwoch im Oktober.

Als nächster Termin steht an: Samstag, 29. April 2017.
Der Probebetrieb wird von etwa 11 Uhr bis 11.30 Uhr mit folgendem Signal durchgeführt: eine Minute andauernder, auf- und abschwellender Heulton. Seine Bedeutung: „Rundfunk einschalten, auf Durchsagen achten!“

Das Signal dient bei Großschadensereignissen zur Warnung der Bevölkerung, die damit im Ernstfall aufgefordert wird, nähere Hinweise dem regionalen Rundfunk oder den Medien zu entnehmen. Der Warnton unterscheidet sich deutlich von dem möglichen zweiten Sirenensignal, einem zweimal unterbrochenen Dauerton von einer Minute Länge, mit dem der Feueralarm akustisch angezeigt wird.

In der Stadt Kelsterbach kann zudem ein drittes Sirenensignal mit der Bedeutung „Entwarnung“ ausgesendet werden. Es handelt sich dabei um einen einminütigen  ununterbrochenen Dauerton.

Mit dem Sirenenprobebetrieb verbunden werden Testläufe und Probewarnungen des elektronischen Warn- und Informationssystem KATWARN. Dazu erfolgen Testwarnungen unmittelbar vor und nach Beendigung der Sirenenprobe, mit denen über KATWARN auf die anstehende Aktivierung der Sirenen aufmerksam gemacht wird.

KATWARN wurde im Mai 2014 im Kreis Groß-Gerau eingeführt und hat derzeit rund 18.000 Nutzer. Mittels KATWARN hat die Bevölkerung die Möglichkeit, sich per E-Mail, über Handy per SMS bzw. Smartphone per App warnen zu lassen.
Weitere  Informationen zur Einrichtung und den Funktionalitäten von KATWARN sowie Informationen zu den Sirenensignalen finden sich in der Broschüre „Warnung und Information der Bevölkerung im Kreis Groß-Gerau“, die man im Downloadbereich des Katastrophenschutzes auf der Homepage www.gg112.de herunterladen oder unter katastrophenschutz@kreisgg.de anfordern kann.

Auch in einem Ernstfall warnt der Kreis Groß-Gerau künftig parallel über die beiden Systeme. Durch das Sirenensignal zur „Warnung der Bevölkerung“ in Kombination mit KATWARN besteht die Möglichkeit, einen sehr großen Empfängerkreis zu erreichen und zu unterrichten.

In Ernstfällen wird zudem auch das Informations-Telefon der Zentralen Leitstelle Groß-Gerau – Rufnummer 06152  989898 - aktiviert und personell besetzt sein.

Für Rückfragen zum Probealarm und zur Anforderung der Broschüre steht das Sachgebiet Katastrophenschutz des Fachdienstes Gefahrenabwehr unter den Telefonnummern 06152 989-918 sowie -901 zur Verfügung.

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

06152 989-0
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