Fairer Handel im Kreis Groß-Gerau

Der Kreis Groß-Gerau ist Fairtrade-Kreis

  • Er fördert gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene
  • trägt so zu besseren Handelsbedingungen und zur Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzentinnen und Produzenten sowie für Arbeiterinnen und Arbeiter in sogenannten Entwicklungsländern bei
  • und leistet damit einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung
  • Er ist Teil des Netzwerks von über 2200 Fairtrade-Kommunen in mehr als 26 Ländern

Was ist fairer Handel?

Egal auf welchem Kontinent oder in welchem Land: Menschen wollen mit ihrer Arbeit mindestens so viel verdienen, dass sie davon leben können.

Wenn ein Bauer trotz harter körperlicher Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen. Im Fairen Handel sind die Strukturen anders: Die Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert. Im Mittelpunkt stehen die Produzentinnen und Produzenten, denn: Der Faire Handel ist mehr als Import und Vertrieb von Produkten. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, ist das Ziel des Fairen Handels.

Was ist ein Fairtrade-Kreis?

Im Rahmen der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“, in Deutschland initiiert von „TransFair e.V. –
Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“,  können sich Städte, Gemeinden und Kreise, aber auch Schulen und Universitäten zertifizieren lassen. Sie setzen sich damit engagiert für einen gerechteren Handel ein und müssen unterschiedliche Kriterien erfüllen. Der Kreis Groß-Gerau hat alle Vorgaben umgesetzt und bekam deshalb offiziell diese Auszeichnung verliehen.

Wer unterstützt den Kreis?

Ohne die Unterstützung zahlreicher Menschen aus verschiedenen Kommunen, Kirchengemeinden, Vereinen, Initiativen und Netzwerken kann ein so wichtiges Thema nicht erfolgreich vorangebracht werden. So sind hier besonders zu nennen:

Ganz wichtig: Die Steuerungsgruppe

In der Steuerungsgruppe laufen die Fäden zusammen, sie koordiniert den gesamten Prozess. Von hier werden Aktivitäten und Maßnahmen geplant, organisiert und durchgeführt. Die Vernetzung innerhalb des Kreises wird vorangetrieben und es wird Expertenwissen verfügbar gemacht. Die Steuerungsgruppe besteht aus

  • Thomas Will (Landrat)
  • Wolfgang Köhler (1. Vorsitzender, Partnerschaft Dritte Welt – Dornheim 1980 e.V./ Weltladen Dornheim)
  • Barbara Reis ( Vorstandsmitglied,  Partnerschaft Dritte Welt – Dornheim 1980 e.V./ Weltladen Dornheim)
  • Else Trumpold (Vorsitzende evangelischer Kirchenvorstand Büttelborn)
  • Jörg Wilhelm (Umweltbeauftragter, evangelisches Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim)
  • Sonja Friedrich (Fairtradebeauftragte, Stadt Kelsterbach)
  • Stephan Neubacher (Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing Stadt Mörfelden-Walldorf)
  • Volker Trunk (Pressesprecher, Kreis Groß-Gerau)
  • Stefan Leimbach (Fairtrade-Projektbeauftragter, Kreis Groß-Gerau)

Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte gesucht!

Der Kreis Groß-Gerau sucht noch weitere Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte die bereits fair gehandelte Produkte anbieten oder künftig anbieten wollen. Voraussetzung um als Projektpartner des Kreises auftreten zu können ist, mindestens zwei fair gehandelte Produkte im Angebot zu haben und eine entsprechende Erklärung (Erklärung Gastronomie; Erklärung Einzelhandel) an den Kreis zu senden.

Im Gegenzug bietet Ihnen der Kreis die Möglichkeit, sich auf seiner Internetseite zu präsentieren und für sich zu werben. Als Blumenladen, Gastronomiebetrieb, Confiserie oder Bäckerei können Sie sich zusätzlich auf der Internetseite von Fairtrade-Deutschland für den Gastro- und Blumenfinder eintragen. 

Kontakt

Herr Leimbach

Zimmer 543
06152 989-368
s.leimbach@kreisgg.de